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   BGH, 25.06.1964 - III ZR 139/62   

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BGH, 25.06.1964 - III ZR 139/62 (https://dejure.org/1964,230)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1964 - III ZR 139/62 (https://dejure.org/1964,230)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 (https://dejure.org/1964,230)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 43, 196
  • NJW 1965, 1080
  • MDR 1965, 464
  • DVBl 1965, 398
 
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Wird zitiert von ... (17)Neu Zitiert selbst (15)

  • BGH, 30.11.1978 - III ZR 43/77

    Seuchenpolizeiliches Tätigkeitsverbot

    Er muß solche Anordnungen daher grundsätzlich entschädigungslos hinnehmen, selbst wenn er durch sie wirtschaftliche Nachteile erleidet (vgl. dazu allgemein Wolff/Bachof, Verwaltungsrecht I 9. Aufl. § 60 I b 2, Verwaltungsrecht III 4. Aufl. § 130 Rdn. 2 und die Senatsurteile BGHZ 43, 196, 203 und 45, 23, 25).
  • BGH, 12.03.1992 - III ZR 128/91

    Entschädigung des Eigentümers bei unberechtigter Inanspruchnahme als

    Rechtsprechung und Schrifttum stimmen ungeachtet aller insbesondere terminologischen Unterschiede jedenfalls in der Sache seit langem darin überein, daß die Ordnungsbehörde - entsprechend dem Zweck der polizeilichen Gefahrenabwehr - auch dann eingreifen kann, wenn (nur) der durch Tatsachen begründete Verdacht oder Anschein einer Gefahr besteht (vgl. Senatsurteile BGHZ 5, 144, 149, 152; 43, 196, 204 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62]; BVerwGE 45, 51, 58; 49, 36, 44; PrOVGE 77, 333, 338 f.; OVG Münster DVBl 1979, 733 f. = NJW 1980, 138 f. und DVBl 1982, 653 f.; Drews/Wacke/Vogel/Martens, Gefahrenabwehr 9. Aufl. § 13 Nr. 2 c S. 225 ff.; Schenke in: Steiner, Bes.

    Dieses Ergebnis entspricht der bisherigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Senatsurteile BGHZ 5, 144, 152 m. Anm. Pagendarm LM PrPVG § 14 Nr. 1; BGHZ 43, 196, 204 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] m. Anm. Kreft LM ViehseuchenG Nr. 4/5; vgl. auch VGH Baden-Württemberg DVBl 1990, 1047; aus dem Schrifttum vgl. Wolff/Bachof VerwR III 4. Aufl. § 125 Rn. 22 S. 55; Götz aaO Rn. 131, 288; Schenke aaO Rn. 38, 93, 232; Drews/Wacke/Vogel/Martens aaO § 13 Nr. 2 c S. 227 und § 33 Nr. 3 a S. 668 f.; Breuer in: Gedächtnisschrift Martens 1987 S. 317, 347, 348; Schleberger aaO S. 36, 130/131).

  • BGH, 25.01.1968 - III ZR 106/66

    Umfang der polizeilichen Untersuchung von Massengütern - Pflicht zur Duldung von

    Weiter aber vertritt die Revision - unter Hinweis auf BGHZ 43, 196 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] , doch über die dort niedergelegten Rechtsausführungen hinaus - die Auffassung, als "Störer" im polizeirechtlichen Sinne und deshalb nicht entschädigungsberechtigt habe schlechthin auch derjenige zu gelten, bei dessen Eigentum der bloße Verdacht einer Polizeigefahr vorliege, und die Gefahr gesundheitspolizeilicher Maßnahmen falle bei einem Lebensmittel, das als Infektionsträger verdächtig sei, in den Rahmen der Sozialbindung des Eigentums.

    Allerdings macht ein polizeilicher Zugriff, der den Störer zur Beachtung der öffentlichen Ordnung zwingt oder von seinem Eigentum ausgehende Störungen beseitigt, nur die allgemeinen Schranken der Rechtsausübung geltend (BGHZ 5, 144, 151) [BGH 14.02.1952 - III ZR 233/51] , und eine derartige Maßnahme ist grundsätzlich entschädigungslos hinzunehmen, selbst wenn sie zur Vernichtung des Eigentums führt (BGHZ 43, 196, 203 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] ; 45, 23, 25) [BGH 20.01.1966 - III ZR 109/64] .

    In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß angesichts des dringenden Verdachts des Vorliegens einer polizeilichen Gefahr zur Feststellung, ob eine solche tatsächlich gegeben ist, auch das dem Anschein nach in der Entwicklung begriffene Geschehen durch Eingriffe unterbrochen werden darf, um damit eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung zu verhindern; aber solche Eingriffe dürfen, bis das objektive Vorliegen einer Gefahr festgestellt ist, nur "einstweilig" sein und keine abschließende, endgültige Regelung in der Sache selbst treffen (BGHZ 5, 144, 149 [BGH 14.02.1952 - III ZR 233/51] ; 43, 196, 204) [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] .

    Etwas anderes läßt sich weder den Erörterungen bei der Beratung des Gesetzentwurfes noch dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Juli 1965 (NJW 1966, 217), das im übrigen nur die Frage der Zulässigkeit des Verwaltungsrechtsweges für solche Ansprüche behandelt (vgl. demgegenüber BGHZ 43, 196 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] ), entnehmen.

    Insoweit beruft die Revision sich erfolglos auf die Entscheidung des erkennenden Senats in BGHZ 43, 196 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] , in der allerdings dem Eigentümer eines aus Anlaß der Tollwut gemäß § 49 ViehseuchenG rechtmäßig getöteten Hundes ein Entschädigungsanspruch versagt worden ist; denn die vorliegende Sache ist mit der dort entschiedenen nicht vergleichbar.

    Insoweit liegen die Umstände anders als bei der Tollwut, die während der mehrmonatigen Inkubationszeit vor dem Ausbruch der Seuche weder beim lebenden noch beim getöteten Tier festgestellt werden kann, aber auch in dieser Zeit schon übertragbar und lebensgefährlich ist (BGHZ 43, 196, 197 f) [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] .

  • VGH Bayern, 26.02.2024 - 23 N 19.1029

    Normenkontrollantrag gegen die Satzung über die Beiträge der Bayerischen

    Der Ausschluss der Entschädigung für Haustiere i.e.S. ist dadurch gerechtfertigt, dass es sich bei dem tierseuchenrechtlichen Entschädigungsanspruch nicht um einen solchen aus Enteignung, sondern um einen polizeirechtlichen Ausgleichsanspruch sui generis aus Billigkeitsgründen zum Zwecke der Gefahrenabwehr handelt, dessen Ausgestaltung im Rahmen der Inhalts- und Schrankenbestimmung des Eigentums liegt und bei der dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum zukommt, sodass er die Leistung von Entschädigungen für Tierverluste auf wirtschaftlich bedeutsame Tierseuchen bei landwirtschaftlichen Nutztieren beschränken konnte (vgl. BVerfG, B.v. 17.11.1966 - 1 BvL 10/61 - BVerfGE 20, 351 juris Rn. 33; BVerwG, U.v. 14.10.1958 - I C 59.57 - BVerwGE 7, 257 juris Rn. 21; BGH, U.v. 25.6.1964 - III ZR 39/62 - BGHZ 43, 196 juris Rn. 25).
  • VGH Bayern, 26.02.2024 - 23 N 20.1124

    Normenkontrollantrag gegen die Satzung über die Beiträge der Bayerischen

    Der Ausschluss der Entschädigung für Haustiere i.e.S. ist dadurch gerechtfertigt, dass es sich bei dem tierseuchenrechtlichen Entschädigungsanspruch nicht um einen solchen aus Enteignung, sondern um einen polizeirechtlichen Ausgleichsanspruch sui generis aus Billigkeitsgründen zum Zwecke der Gefahrenabwehr handelt, dessen Ausgestaltung im Rahmen der Inhalts- und Schrankenbestimmung des Eigentums liegt und bei der dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum zukommt, sodass er die Leistung von Entschädigungen für Tierverluste auf wirtschaftlich bedeutsame Tierseuchen bei landwirtschaftlichen Nutztieren beschränken konnte (vgl. BVerfG, B.v. 17.11.1966 - 1 BvL 10/61 - BVerfGE 20, 351 juris Rn. 33; BVerwG, U.v. 14.10.1958 - I C 59.57 - BVerwGE 7, 257 juris Rn. 21; BGH, U.v. 25.6.1964 - III ZR 39/62 - BGHZ 43, 196 juris Rn. 25).
  • BVerfG, 17.11.1966 - 1 BvL 10/61

    Tollwut

    Das vorlegende Gericht schließt sich offenbar der Auffassung des Bundesgerichtshofs an, daß für alle Entschädigungsansprüche aus dem Viehseuchengesetz einheitlich der Weg vor den Zivilgerichten eröffnet ist (vgl. zuletzt BGHZ 43, 196).

    Der Bundesgerichtshof hat durch Urteil vom 25. Juni 1964 (BGHZ 43, 196) entschieden, dem Eigentümer eines aus Anlaß der Tollwut gemäß § 39 des Viehseuchengesetzes rechtmäßig getöteten Hundes stehe ein Entschädigungsanspruch, wenn das Landesrecht einen solchen versage, auch unter dem Gesichtspunkt der Enteignung nicht zu.

  • VG Frankfurt/Main, 20.07.2021 - 5 K 578/21

    Keine "Corona-Entschädigung" bei Anspruch auf Entgeltfortzahlung

    Er muß solche Anordnungen daher grundsätzlich entschädigungslos hinnehmen, selbst wenn er durch sie wirtschaftliche Nachteile erleidet (vgl dazu allgemein Wolff/Bachof, Verwaltungsrecht I 9. Aufl § 60 I b 2, Verwaltungsrecht III 4. Aufl § 130 Rdn 2 und die Senatsurteile BGHZ 43, 196, 203 und 45, 23, 25).
  • BGH, 30.09.1970 - III ZR 148/67

    Abwässerbeseitigung und Sozialbindung des Eigentums

    Das alles ist ständige höchstrichterliche Rechtsprechung (BGHZ 6, 270/278 ff; 43, 196; 48, 193; BGH Warn 1964 Nr. 78).

    Ein polizeiliches rechtmäßiges Zugreifen auf störendes Eigentum zur Beseitigung einer Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist entschädigungslos hinzunehmen, selbst wenn es zur Vernichtung des Eigentums führt (BGHZ 43, 196 [BGH 25.06.1964 - III ZR 139/62] ; 45, 23 [BGH 20.01.1966 - III ZR 109/64] ; BGH Warn 1968 Nr. 58; BGH VersR 1964, 196 [BGH 28.11.1963 - III ZR 174/62] ).

  • BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69

    Voraussetzungen für den Entschädigungsausschluss nach dem Viehseuchengesetz

    Der Bundesgerichtshof hat demgegenüber, ebenfalls in ständiger Rechtsprechung, die Auffassung vertreten, daß für die Entscheidung von Streitigkeiten wegen Entschädigung nach dem Viehseuchengesetz die Zivilgerichte zuständig sind (BGH, Urteil vom 21. April 1955 - III ZR 152/54 - [BGHZ 17, 137 = NJW 1955, 990 = DVBl. 1955, 467 = DÖV 1955, 560]; Urteil vom 16. Oktober 1961 - III ZR 216/59 - [NJW 1962, 252 = JZ 1962, 414 = DVBl. 1962, 107 = VersR 1962, 42]; Urteil vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 - [BGHZ 43, 196 = DVBl. 1965, 398 = NJW 1965, 1080 = RdL 1965, 183 = MDR 1965, 464]).

    Auf Anfrage des erkennenden Senats hat der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs am 1. März 1971 - III ZR 139/62 - beschlossen, er halte für Entschädigungsansprüche der hier in Rede stehenden Art nicht an seiner Rechtsprechung fest, daß der Rechtsweg zu den bürgerlichen Gerichten gegeben sei.

  • BVerwG, 29.07.1965 - I C 91.62

    Einfuhr und Handel mit Geflügel

    Der Senat hält seine Rechtsprechung, nach der für die Entscheidung von Streitigkeiten über die nach dem Viehseuchengesetz zu leisten Entschädigung der Verwaltungsrechtsweg gegeben ist (vgl. BVerwGE 7, 257), auch bei Berücksichtigung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 16. Oktober 1961 - III ZR 216/59 - (NJW 1962, 252) und vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 - (BVBl. 1965, 398) aufrecht.

    Der Bundesgerichtshof hat schließlich in seinem Urteil vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 - (DVBl. 1965, 398) seinen Standpunkt durch den Hinweis ergänzt, das Viehseuchengesetz gestatte Maßnahmen nicht nur gegen seuchenkranke oder seuchenverdächtige Tiere, sondern auch gegen gesunde Tiere, wie z.B. in den §§ 23, 53, 54, 60 VSG die zwangsweise Impfung gesunder Tiere; es gewähre auch insoweit in § 66 Nr. 3 VSG bei Eingehen der Tiere infolge der Impfung Entschädigungsansprüche.

  • BGH, 17.02.1970 - III ZR 195/67

    Anspruch der Klägerin auf Ausgleich von Schäden auf Grund behördlicher

  • BGH, 01.03.1971 - III ZR 29/68

    Entschädigung für erregerbehaftete Waren

  • BGH, 17.02.1970 - III ZR 94/68

    Salmonellenbefall an eigeführten Argentinischen Hasen in der BRD und

  • BGH, 30.06.1986 - III ZR 42/85

    Entschädigung wegen enteignendem Eingriff durch Hochwasserschutzmaßnahmen

  • BGH, 25.01.1968 - III ZR 131/66

    Schadensersatz unter dem Gesichtspunkt der Amtspflichtverletzung - Befall von

  • BGH, 03.03.1969 - III ZR 104/67

    Voraussetzungen für eine Entschädigung nach dem Bundesseuchengesetz (BSeuchenG) -

  • BGH, 27.06.1975 - III ZR 156/72

    Entschädigungsanspruch aus enteignungsgleichem Eingriff - Verbote und

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Rechtsprechung
   BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62   

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BGH, Entscheidung vom 07. Januar 1965 - II ZR 104/62 (https://dejure.org/1965,1555)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 761
  • MDR 1965, 464
 
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Wird zitiert von ... (4)Neu Zitiert selbst (6)

  • BGH, 19.12.1950 - I ZR 7/50

    Zulässigkeit des Rechtsmittels

    Auszug aus BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62
    Grundsätzlich bleiben allerdings Verminderungen des Beschwerdegegenstandes, die nach der Einlegung der Revision eintreten, für die Zulässigkeit des Rechtsmittels außer Betracht (RGZ 168, 355; BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50]).

    Das gilt aber nicht, wenn sich der Beschwerdegegenstand durch willkürliche Handlungen des Revisionsklägers unter die Revisionssumme ermäßigt (RGZ 168, 355, 360; BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50]; BGH NJW 1951, 274; BGH ZZP 71, 106).

  • RG, 10.12.1941 - 1/41

    1. Welcher Zeitpunkt ist für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels maßgebend? 2.

    Auszug aus BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62
    Grundsätzlich bleiben allerdings Verminderungen des Beschwerdegegenstandes, die nach der Einlegung der Revision eintreten, für die Zulässigkeit des Rechtsmittels außer Betracht (RGZ 168, 355; BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50]).

    Das gilt aber nicht, wenn sich der Beschwerdegegenstand durch willkürliche Handlungen des Revisionsklägers unter die Revisionssumme ermäßigt (RGZ 168, 355, 360; BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50]; BGH NJW 1951, 274; BGH ZZP 71, 106).

  • RG, 12.10.1939 - V 34/39

    1. Zur Wirkung des Rechtsmittelverzichts auf die Stellung von Streitgenossen. 2.

    Auszug aus BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62
    Als eine solche willkürliche Handlung hat das Reichsgericht (RGZ 161, 350) den Rechtsmittelverzicht eines Streitgenossen angesehen (ebenso Wieczorek, ZPO § 511 a Anm. B I b 7).

    Für den Rechtsmittelverzicht ergibt sich das aus § 566 ZPO in Verbindung mit § 514 ZPO, denn hierdurch verliert die betreffende Partei nicht bloß das eingelegte Rechtsmittel, sondern das Recht auf Nachprüfung der gerichtlichen Entscheidung schlechthin (RGZ 161, 350, 355).

  • BGH, 16.01.1951 - I ZR 1/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62
    Das gilt aber nicht, wenn sich der Beschwerdegegenstand durch willkürliche Handlungen des Revisionsklägers unter die Revisionssumme ermäßigt (RGZ 168, 355, 360; BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50]; BGH NJW 1951, 274; BGH ZZP 71, 106).
  • BGH, 07.01.1965 - II ZR 187/63

    Eine von einer GmbH mit dem Geschäftsführer vereinbarte Wettbewerbsklausel -

    Auszug aus BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62
    Im übrigen kann auf den Tatbestand des Urteils vom heutigen Tage in der Sache II ZR 187/63 verwiesen werden.
  • RG, 30.06.1938 - IV B 26/37

    Ist die Wiederholung einer Berufung innerhalb der Berufungsfrist auch dann

    Auszug aus BGH, 07.01.1965 - II ZR 104/62
    Ein zurückgenommenes Rechtsmittel kann dagegen erneuert werden; das kommt aber nur bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist in Betracht (RG HRR 1941, 979; RGZ 158, 53).
  • BGH, 29.06.1970 - II ZR 158/69

    Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auf typische stille

    Spätere Verminderungen des Beschwerdegegenstandes wären nur dann zu beachten, wenn sie auf einer willkürlichen Beschränkung des Rechtsmittels beruhten (BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50]; BGH NJW 1965, 761).
  • BGH, 26.11.2015 - III ZR 304/15

    Festsetzung des Streitwerts für das Beschwerdeverfahren; Beruhen von späteren

    Beruhen spätere Verminderungen des Beschwerdegegenstands - wie hier - jedoch auf einer freiwilligen Beschränkung des Rechtsmittels durch den Rechtsmittelkläger, so sind sie für die Beachtung der Beschwerdewertgrenze zu berücksichtigen (s. BGH, Urteile vom 7. Januar 1965 - II ZR 104/62, NJW 1965, 761 und vom 30. November 1965 - V ZR 67/63, NJW 1966, 598 sowie Beschlüsse vom 8. Oktober 1982 - V ZB 9/82, NJW 1983, 1063 und vom 7. Dezember 2010 - VI ZB 87/09, NJW-RR 2011, 488, 489 Rn. 7; MüKoZPO/Rimmelspacher, 4. Aufl., § 511 Rn. 52).
  • BGH, 27.10.1972 - V ZR 41/70

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Revision - Anforderungen an die

    So wie im übrigen das Absinken des Streitwerts einer Revision von Streitgenossen unter die Revisionssumme infolge der Rücknahme des Rechtsmittels durch einen von ihnen zur Unzulässigkeit der Revision führt (BGH-Urteil vom 7. Januar 1965, II ZR 104/62, NJW 1965, 761), so wird die Revision aus dem gleichen Grunde auch dann unzulässig, wenn mehrere Streitgenossen Revisionsbeklagte sind und der Abschluß eines Vergleichs mit einem von ihnen in Verbindung mit einer entsprechenden Erklärung, die Hauptsache sei erledigt, den Streitwert unter die Revisionsgrenze sinken läßt.
  • BGH, 30.11.1965 - V ZR 67/63

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung

    Eine solche Verminderung bleibt aber nach ständiger Rechtsprechung (BGH Urteile vom 19. Dezember 1950 - I ZR 7/50, BGHZ 1, 29, vom 16. Januar 1951 - I ZR 1/50, NJW 1951, 274 und vom 7. Januar 1965 - II ZR 104/62, WM 1965, 311) außer Betracht, sofern sie nicht auf willkürlicher Beschränkung des Rechtsmittels durch den Rechtsmittelkläger beruht (BGH Beschluß vom 24. Mai 1957 - VIII ZR 274/56, ZZP 71, 106, 107).
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